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  • penguin 14:58 on 2017-04-20 Permalink | Reply
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    Linux font rendering sucks, a.k.a “Where is Boohomil”? 

    For some reason, the maintainer behind the “*-infinality” packages in Arch Linux “has gone missing” for a while.

    Why is that important to me? Because infinality is a patch set to a bunch of font and rendering packages, which make fonts under Linux look SO much better than the default setup. (Yes, there are still a couple of things that Linux just absolutely cannot compete in with Mac and / or Win, and font rendering is one of them. Ubuntu does a reasonable job of this, every other distro just sucks.

    Except when you were using infinality. And now it’s defunct.

    Anyway, after experiencing the unbelievably ugly phenomenon described in here, I tried this guide here now, and it seems to fix it.

     
  • penguin 18:21 on 2013-07-03 Permalink | Reply
    Tags: desktop,   

    The year of the … Applications. 

    Es gibt ein paar Dinge ohne die ich nicht mehr so richtig leben möchte: Text expander, clipboard history, intuitiver Editor (ViM und emacs zählen nicht), und ein paar andere hätte ich gerne. Und hier ist des Linux größtes Plus des Linux größter Fluch: Die Flexibilität. Ein paar recht Gnome-lastige Eindrücke:

    Text expander: Hier tut AutoKey einen guten Job. Verwendet Python als Skriptsprache für “fancy stuff”, schon ziemlich gut. Leider führt ein fehlerhaftes Skript zu einem Einfrieren der Applikation, weniger praktisch. Außerdem werden die Tastaturkürzel nicht nach der Zuweisung aktiv – sondern erst nachdem man in der tabellarischen Übersicht auf die “Abbr” (Abbreviation) Spalte der richtigen Zeile klickt, denn dann erst “erscheint” der Kürzel dort, und dann erst ist er aktiv. Muss wohl ein Bug sein. Dennoch – klar der funktionale Favorit der Liste hier.

    Clipboard manager: Gibts. Aber nicht von Gnome, nur “normales” Gtk+ Programm. Nimmt aber bei weitem nicht alle Tastaturkombis an (ich bin z.B. CTRL-Ö gewohnt, keine Chance). Bedienung: naja. Führt dazu dass ich ihn nicht nutze, und daher recht angepisst bin.

    Chat app: Gnome hat Empathy. Dies kann jedoch kein OTR (off-the-record messaging, Verschlüsselung für Chats). Nicht weiter schlimm, gäbe es nicht ein Ticket aus 2008 und gestartete Open-Source-Bemühungen. Die FAQ dazu trocken: “Man ist der Meinung” dass Lösungen wie OTR nicht wirklich zielführend sind, da das Protokoll Verschlüsselung inhärent unterstützen sollte. Das wolle man dann unterstützen (also XMPP mit Jingle, nichts anderes). Außerdem: Da Empathy auf Telepathy beruht müsste zuerst die Telepathy lib erweitert werden, “wir sind nicht zustädig” kommt da rüber. Da ich das aus Prinzip möchte nutze ich Pidgin, dessen Integration in Gnome … “ok” ist. Dafür wesentlich schöner zu bedienen mit einer eigenen Menüleiste, und sinnvollen Menüs.

    Editor. Wir alle kennen Notepad++, ViM und emacs. Meine emacs-Zeiten sind lange vorbei (schade irgendwie, aber so isses halt), daher finde ich die beiden letzteren einfach befremdlich – zu viel mehr als “:wq” in ViM oder CTRL-X CTRL-C in emacs reichts nicht mehr. Dafür ist unter Windows Notepad++ sehr gut für produktives Arbeiten geeignet. Für Gnome: Gedit. Und das ist vergleichbar mit Notepad. Ohne “++”. Eine vollkommen sinnfreie app. Glücklicherweise gibts Sublime Text für Linux (danke, danke, danke!).

    Allgemein sind die Ecken sehr, sehr rund:

    • Notifications. Die Gnome-Notifications sind zwar nett, aber das kleine “x” oben rechts reagiert bei mir zumindest immer erst auf den zweiten Klick.
    • Fonts. Warum hat Freetype nicht von vorneherein Ubuntu-Patches installiert? Das ist ein kaum zu beschreibender Unterschied. Nicht legal?
    • Keyboard-Shortcuts: Manchmal konfigurierbar, manchmal nicht, manche per Textdatei, manche GUI. Manchmal kann man sie zuweisen, funktionieren aber nicht. Manchmal ist eine Vorauswahl in Modifier-Keys oder insgesamt in Shortcuts getroffen.
    • Wenn KDE nun mal die bessere Applikation für etwas hat, dann sieht das aus wie Java Swing unter Windows: Fremd. Genauso umgekehrt.
    • Bookmarks in Nautilus kann man nur durch CTRL-D oder einen Klick auf das “Optionen”-Zahnrad (da?!?) setzen. Nicht per drag-and-drop, und nicht über das rechts-Klick-Menü, was beides ca. 100x intuitiver wäre.
    • Die Zuweisung von Dateiendungen zu Programmen funktioniert irgendwie … nicht.
    • Den Hauptbildschirm in den Display-Einstellungen festzulegen ist sehr unintuitiv (man ziehe den winzigen schwarzen Balken von einem Monitor auf den anderen – wenn man das weiß total einfach, ansonsten eher unintuitiv)

    Und demnächst muss ich einfach mal einen positiven Post schreiben, schließlich arbeite ich mit dem System, und das auch noch gerne …

     
  • penguin 09:32 on 2013-07-01 Permalink | Reply
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    The year of … the Printer. 

    Ah, ich bin langsam – der Post schimmelt schon eine Weile hier vor sich hin, weil ich den Screenshot hochlade. Jetzt isses soweit. Es geht also weiter mit: Drucken. Denn irgendwann lief das System schließlich, und ich kam an den Punkt, an dem ich etwas drucken wollte. Gnome war installiert, Firefox auch, also theoretisch (kenne ich ja vom Mac, da verrichtet CUPS ja auch hervorragende Dienste) einfach die WebGui aufrufen, Drucker auswählen, fertig.

    Zuallererst musste ich an Linus denken: root-Passwort-Eingabe für die Administration von CUPS nötig. Hm. Egal, eingegeben, dann “Add Printer” geklickt, und erst mal erfreut folgendes gesehen:

    add_printer

    Hm. Sieht erst mal gut aus, oder? Na, jedenfalls bis man sich die Frage stellt: Welcher der Drucker ist jetzt genau der hier im Büro? Nur Typenbezeichnungen, kein Standort, keine IP? Nicht optimal.

    Der Einfachheit halber einfach manuell installieren. IP vom Kollegen erfragt, und los. Und stop. Drucker URL eingeben … nur wie? Mit “http://”? Oder “lpd://”? Oder “ipp://”? Und hier dann mit oder ohne “/ipp” am Ende? Ich entschied mich für “ipp://” ohne “/ipp”. Dann bitte “Make and Model” auswählen, Brother war nicht in der Liste, Ende.

    Aber kein Problem, Brother gibt ja eigens Linux-Treiber raus. Nur nicht auf der “normalen” Brother-Downloads-Seite, die hat nur Mac und Windows-Treiber. Hm. Ich bin faul, also mal die Variante versucht, die früher mal ging: Zurück, HP Drucker ausgewählt, PCL6, Testseite gedruckt, klappt … nicht. Na gut, wäre auch nicht schön gewesen, aber trotzdem.

    Nochmal zurück, Drucker gelöscht. Dann Google bemüht, die “richtige normale” Brother-Homepage für den Linux-Support gefunden (wäre unter Support -> Linux gewesen, und nicht Support -> Downloads, aber ehrlich, wer schaut noch den Rest der Seite an wenn er das Bild unten sieht? Ich jedenfalls nicht).

    brother-homepageDort gibts für das von mir gesuchte Modell 5 Treiber zum herunterladen, und zwar folgende:

    • LPR driver (jeweils als rpm + deb)
    • cupswrapper driver (jeweils als rpm + deb)
    • ppd file

    Aha. Ich entschied mich für PPD, ich bin ja CUPS, ne, und nochmal von vorn: Drucker hinzufügen, manuell, URL diesmal mit “ipp://…/ipp” (also mit “/ipp” am Ende), und siehe da – jetzt kamen auch automatisch Brother-Geräte in der Liste (WTF?), wenn auch nicht das Modell hier im Büro. Daher runtergeladenes PPD eingebunden, bestätigt, Testseite gedruckt, fertig.

    Nicht so ganz optimal.

     
  • penguin 10:11 on 2013-06-24 Permalink | Reply
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    The year of … the Installation. 

    Wie versprochen – ein klein wenig gemecker über die Linux Desktop Bemühungen. Erste Hürde: Die Installation.

    Meine Wahl fiel auf Arch Linux, das sollte gut sein, und ich wollte nicht auf den Ubuntu-Zug aufspringen. Bedingungen: Vollverschlüsselte Festplatte (incl. Swap und System), verlangt der Kunde. Ist prinzipiell gut dokumentiert, auch durch eine Howto eines Kollegen. Aber ich wollte statt LVM auf Partition mal BTRFS testen – wenn schon denn schon.

    Um es kurz zu machen – die Installation dauerte knapp 3 Tage.

    Zuerst bootete das System nicht. Grub 2 wollte partout nicht starten und hing – auch nach mehrfachem neu schreiben des Bootsektors – in einer Boot-Loop fest. Zwischendrin hatte ich Arch schon aufgegeben und es mit Ubuntu 13.04 versucht – nur auch hier startete Grub nicht durch, sondern hing einfach. Schließlich gelang mir ein Systemstart nach einem vollständigen Überschreiben der ersten 50 MB der Festplatte durch /dev/random, und einer Neuinstallation von Arch vom allerersten Schritt an.

    Anschließend installierte ich Grafiktreiber, X, Gnome, aktivierte Swap in der /etc/crypttab und startete neu.

    Der Laptop startete, ich muss mein Passwort für die Festplatten-Entschlüsselung eingeben, der Bildschirm flackert, und der Rechner steht. Erste Vermutung: Grafiktreiber. Keinerlei Debug-Meldungen nirgendwo.

    Nach einer weiteren Arch Neuinstallation, da ich irgendwann einfach nicht weiter wusste, kam ich irgendwann durch Zufall und Faulheit auf den Trichter, dass es nicht die Grafik war (denn die ging dann auf einmal), sondern ein fehlerhaftes Einbinden der swap-Partition in der /etc/crypttab. Stand – wie ich im Nachhinein erfuhr – auch sehr klein im Kleingedruckten. So halb meine Schuld also, dennoch sehr, sehr schlecht zu diagnostizieren, und mit enormem Zeitverlust verbunden. Dass vergesse ich auch so schnell nicht wieder.

     
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