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  • penguin 21:31 on 2014-01-14 Permalink | Reply
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    Synology Git Server 

    Ich besitze ab neulich eine wundervolle Synology DS414. Schönes Teil.

    Und da ich aktuell ein wenig programmiere zu Hause wollte ich mir hier ein Git repository server einrichten. Das ist nicht ganz trivial, und wer sich github- oder gitlab-ähnlichen Komfort erhofft … ah, nö. Es ist commandline only, und davon viel. Aber zum Punkt – der schnellstmöglichen Einrichtung eines Git-Repo-Servers auf einer Diskstation.

    • Der SSH-Zugriff unter Systemsteuerung > Terminal muss aktiviert sein.
    • Es müssen Benutzer angelegt sein, und diese müssen ein Home-Verzeichnis haben (für die ssh-Schlüssel, ohne die es keinen Spaß macht). Das home-Verzeichnis aktiviert man in der Systemsteuerung > Benutzer, dann oben ein Knopf Benutzerbasis (der 2. von rechts bei mir)
    • Wenn die Benutzer vorhanden sind legt man eine Freigabe an, das macht die Sache einfacher. Ich nutze /volume1/gitrepos.
    • Den eigenen ssh-Schlüssel ins home-Verzeichnis kopieren. Das sollte unter /volume1/homes/<Benutzer> erreichbar sein, das Volume hat man vorhin in Schritt (1) ausgewählt. (natürlich muss .ssh/ 0600 und <nutzer>.<Gruppe> sein, und .ssh/authorized_keys 0700 und <nutzer>.<gruppe>, aber das muss ich ja nicht extra erwähnen, oder?)
    • Jetzt den Git-Service aktivieren, dem gewünschten Benutzer den Zugriff erlauben.
    • Ein repository anlegen ist leider Handarbeit:
      • Anmelden als root, dann nach /volume1/gitrepos wechseln, ein Verzeichnis anlegen …
      • git init --bare ausführen, … und
      • und jetzt entweder alles word-writable machen (bäh), oder dem entsprechenden Benutzer mittels chown zuweisen (yup).
      • Beispiel: /volume1/gitrepos/my_repo
    • Schließlich auf dem Arbeitsrechner noch git das neue Repo übergeben:
      git remote add origin <user>@<diskstation>:/volume1/gitrepos/my_repo
    • … und das wars.

    Ganz einfach, oder? Naja.

    Quellen: Synology Wiki, Synology Forum

     
  • penguin 14:22 on 2014-01-13 Permalink | Reply
    Tags: das nervt, oracle   

    Oracle virtualization 

    Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, mich mit OracleVM beschäftigen zu dürfen. Der Xen-basierten Virtualisierungslösung von Oracle. Zu dieser gehört der sog. “Oracle Manager”, eine WebLogic-basierte Anwendung zur Verwaltung aller VM hosts, cluster, VMs, und sonst noch allem. Die Aufgabe, die wir zu erledigen hatten, war prinzipiell einfach: Benutze den vorhandenen Manager, um auf 3 neuen Blades jeweils OracleVM (das Host-System) zu installieren, um dort ein paar virtuelle Maschinen laufen zu lassen. Der Trick: Die Blades waren über Trunk-Ports ans Netzwerk angeschlossen, da die VMs in verschiedenen Netzen operieren sollten. 

    Und nach einer Woche testen fanden wir heraus, warum die Netz-Zuweisung mehr oder weniger zufällig funktionierte.

    Denn der grandiose Manager ignoriert vollkommen eine Änderung der angeschlossenen Netze auf der “Netzwerkkarte” der VM. Um das angeschlossene Netz zu ändern muss man … 

    • die VM herunterfahren
    • die Netzwerkkarte löschen
    • eine neue Netzwerkkarte hinzufügen (gerne auch den gleichen virtuellen Adapter wie vorher), allerdings vorher schon das passende Netzwerk aussuchen
    • die VM starten

    Dann ist das Netzwerk geändert.

     
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