Updates from July, 2013 Toggle Comment Threads | Keyboard Shortcuts

  • penguin 11:20 on 2013-07-26 Permalink | Reply
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    Nervige Puppet Fehler 

    Was geht hier nicht?

    Na? Niemand? Gut. Lösung: “before =>” und “->” mischen sich nicht. Das wäre nicht so schlimm, wäre die Fehlermeldung nicht absolut … unzureichend:

    Noch sowas dass man nicht mehr vergisst. Glücklicherweise gibts grafische git logs …

     
  • penguin 11:12 on 2013-07-19 Permalink | Reply
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    Puppet & Augeas & Pulp 

    Ach Augeas ist schon genial. Wenn nur nicht … (jaja, immer was zu meckern). Anlass diesmal: /etc/pulp/admin/admin.conf. Das ist eine in Augeas nicht vorgesehene Datei, und die Augeas-Doku ist … nun ja. Analyse: Die Datei besteht aus Sektionen (“[blablubb]”), und Einträgen (“hallo = welt”). Da sollte sich doch was finden lassen.

    Tut es auch: Die IniFile-Lens. Preisfrage: Wie testet man das? Beim Ausprobieren stieß ich auch auf die Information, dass die IniFile-Lens nicht für direkte Nutzung gedacht ist, sondern nur für die Nutzung in … abgeleiteten Lenses. Wie z.B. der Puppet-Lens. Die angeblich gut passt. Dann testet man das auf der Konsole folgendermaßen:

    Schee. Total intuitiv, oder? 🙂

    Ich möchte also den Wert von “host” unter “[server]” ändern, wie man sieht. Die dafür notwendige Puppet-Regel sieht so aus:

    So wird ein Schuh draus. Man beachte, dass in der onlyif-Abfrage vor und hinter “!=” ein Leerzeichen stehen muss.

     
  • penguin 16:05 on 2013-07-18 Permalink | Reply
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    Puppet, Arrays & Iteratoren 

    Endlich, endlich, endlich kommt in Puppet 3.2 die Möglichkeit, Schleifen zu bauen. Dann könnte ich eventuell folgende Aufgabenstellung ein klein wenig einfacher realisieren (aktuell arbeite ich bis zur endgültigen Umstellung unserer Systeme mit Puppet 2.7):

    Fasse alle im Rechner befindlichen Blockdevices der Form “/dev/sd*” – aber außer /dev/sda – in einer LVM volume group zusammen.

    Das Herausfinden der Blockdevices erledigt ein Fact aus Facter … naja, nicht ganz – ein in Facter 2.0 verfügbarer Fact, den ma aber dankenswerterweise zurückportieren kann. Dieser liefert uns $blockdevices – eine Komma-getrennte Liste der gefundenen devices, allerdings ohne “/dev/”, also nur “sda,sdb,sdc”.

    Das hinzufügen, und dann … ja, was dann? In Ruby kein Thema, aber jetzt möchte ich von “sda,sdb,sdc” zu [“/dev/sda”, “/dev/sdb”, “/dev/sdc”].

    Und das geht so:

    Schön ist anders. Falls jemand eine bessere Idee hat – immer her damit …

     
  • penguin 10:10 on 2013-07-04 Permalink | Reply
    Tags: hmm, , sysadmin   

    Puppet Stages & Notify 

    Die notify Funktion von Puppet hat eine seltsame Eigenschaft, die ich persönlich wenig nachvollziehbar finde. Sie impliziert einen “before”-Zusammenhang zwischen der Resource, die benachrichtigt, und der benachrichtigten. Das führt zu unpraktischen Komplikationen. Der Versuch einer Herleitung:

    service { “tomcat” : ensure => running }

    file { “/etc/tomcat.conf” : notify => Service[“tomcat”] }

    Das funktioniert bestens, und bedeutet, dass zuerst die file-Direktive abgearbeitet wird, und dann der Service. Darauf aufbauend kann ich mir sehr gut folgende Erweiterung vorstellen:

    class { “deployment::basic_app_server” : }

    file { “/etc/tomcat.conf” : notify => Service[“tomcat”] }

    Nehmen wir an in “deployment::basic_app_server” werden einige zentrale Dinge geregelt, darunter auch der tomcat-Service. Die Absicht: Ich möchte mich darauf verlassen können, dass spezifische Module auf einem bestimmten Konfigurationsstand aufsetzen. Dafür wurden stages eigentlich erfunden (meines Erachtens nach), also erweitern wir zu:

    stage { “preparation” : before => Stage[“main”] }

    class { “deployment::basic_app_server” : stage => “preparation” }

    file { “/etc/tomcat.conf” : notify => Service[“tomcat”] }

    Und … bumm. Da notify eine “file-before-service” (da Service wie angenommen in deployment::basic_app_server konfiguriert wird) impliziert, aber die Stages eine “service-before-file”-Beziehung verlangen, geht das nicht. Schön ist das nicht, finde ich.

     
  • penguin 18:21 on 2013-07-03 Permalink | Reply
    Tags: ,   

    The year of the … Applications. 

    Es gibt ein paar Dinge ohne die ich nicht mehr so richtig leben möchte: Text expander, clipboard history, intuitiver Editor (ViM und emacs zählen nicht), und ein paar andere hätte ich gerne. Und hier ist des Linux größtes Plus des Linux größter Fluch: Die Flexibilität. Ein paar recht Gnome-lastige Eindrücke:

    Text expander: Hier tut AutoKey einen guten Job. Verwendet Python als Skriptsprache für “fancy stuff”, schon ziemlich gut. Leider führt ein fehlerhaftes Skript zu einem Einfrieren der Applikation, weniger praktisch. Außerdem werden die Tastaturkürzel nicht nach der Zuweisung aktiv – sondern erst nachdem man in der tabellarischen Übersicht auf die “Abbr” (Abbreviation) Spalte der richtigen Zeile klickt, denn dann erst “erscheint” der Kürzel dort, und dann erst ist er aktiv. Muss wohl ein Bug sein. Dennoch – klar der funktionale Favorit der Liste hier.

    Clipboard manager: Gibts. Aber nicht von Gnome, nur “normales” Gtk+ Programm. Nimmt aber bei weitem nicht alle Tastaturkombis an (ich bin z.B. CTRL-Ö gewohnt, keine Chance). Bedienung: naja. Führt dazu dass ich ihn nicht nutze, und daher recht angepisst bin.

    Chat app: Gnome hat Empathy. Dies kann jedoch kein OTR (off-the-record messaging, Verschlüsselung für Chats). Nicht weiter schlimm, gäbe es nicht ein Ticket aus 2008 und gestartete Open-Source-Bemühungen. Die FAQ dazu trocken: “Man ist der Meinung” dass Lösungen wie OTR nicht wirklich zielführend sind, da das Protokoll Verschlüsselung inhärent unterstützen sollte. Das wolle man dann unterstützen (also XMPP mit Jingle, nichts anderes). Außerdem: Da Empathy auf Telepathy beruht müsste zuerst die Telepathy lib erweitert werden, “wir sind nicht zustädig” kommt da rüber. Da ich das aus Prinzip möchte nutze ich Pidgin, dessen Integration in Gnome … “ok” ist. Dafür wesentlich schöner zu bedienen mit einer eigenen Menüleiste, und sinnvollen Menüs.

    Editor. Wir alle kennen Notepad++, ViM und emacs. Meine emacs-Zeiten sind lange vorbei (schade irgendwie, aber so isses halt), daher finde ich die beiden letzteren einfach befremdlich – zu viel mehr als “:wq” in ViM oder CTRL-X CTRL-C in emacs reichts nicht mehr. Dafür ist unter Windows Notepad++ sehr gut für produktives Arbeiten geeignet. Für Gnome: Gedit. Und das ist vergleichbar mit Notepad. Ohne “++”. Eine vollkommen sinnfreie app. Glücklicherweise gibts Sublime Text für Linux (danke, danke, danke!).

    Allgemein sind die Ecken sehr, sehr rund:

    • Notifications. Die Gnome-Notifications sind zwar nett, aber das kleine “x” oben rechts reagiert bei mir zumindest immer erst auf den zweiten Klick.
    • Fonts. Warum hat Freetype nicht von vorneherein Ubuntu-Patches installiert? Das ist ein kaum zu beschreibender Unterschied. Nicht legal?
    • Keyboard-Shortcuts: Manchmal konfigurierbar, manchmal nicht, manche per Textdatei, manche GUI. Manchmal kann man sie zuweisen, funktionieren aber nicht. Manchmal ist eine Vorauswahl in Modifier-Keys oder insgesamt in Shortcuts getroffen.
    • Wenn KDE nun mal die bessere Applikation für etwas hat, dann sieht das aus wie Java Swing unter Windows: Fremd. Genauso umgekehrt.
    • Bookmarks in Nautilus kann man nur durch CTRL-D oder einen Klick auf das “Optionen”-Zahnrad (da?!?) setzen. Nicht per drag-and-drop, und nicht über das rechts-Klick-Menü, was beides ca. 100x intuitiver wäre.
    • Die Zuweisung von Dateiendungen zu Programmen funktioniert irgendwie … nicht.
    • Den Hauptbildschirm in den Display-Einstellungen festzulegen ist sehr unintuitiv (man ziehe den winzigen schwarzen Balken von einem Monitor auf den anderen – wenn man das weiß total einfach, ansonsten eher unintuitiv)

    Und demnächst muss ich einfach mal einen positiven Post schreiben, schließlich arbeite ich mit dem System, und das auch noch gerne …

     
  • penguin 12:25 on 2013-07-03 Permalink | Reply
    Tags: fun, people   

    Sicherheitsmodus 

    Eben in der Mailbox:

    From: […]
    Betreff: Drucker prntr3131 läuft im Sicherheitsmodus

    Hallo,
    der Etagendrucker im 3. OG “prntr3131”  druckt zur Zeit weiße Schrift auf weißem Papier.
    Die Hotline ist informiert und wird wohl einen Techniker bestellen.

    Gruß,
    […]

    🙂

     
  • penguin 14:49 on 2013-07-01 Permalink | Reply
    Tags: mobile life,   

    Congstar 

    Seit heute morgen bin ich bei Congstar, gewechselt von O2 (bzw. discoPlus) weil mir dort die Gespräche doch recht häufig abbrachen. Sah immer lustig aus – man schaut aufs Telefon, sieht 5 Balken, dann plötzlich “Suche”, dann baut er wieder auf, und man bewegt sich dabei keinen Meter. Das fand ich nicht soo spannend, also ging ich zurück zum Altvater D1.

    Congstar allerdings gibt sich beste Mühe, einen nicht so besonderen ersten Eindruck zu machen. Ich lege die SIM-Karte ein, und bekomme erst mal “SIM gesperrt” angezeigt. Aha. Leider haben die mir keinen PIN geschickt. Ich also auf Verdacht ins online Portal, in dem ich meine PIN tatsächlich heraussuchen konnte. Eingegeben, ok. Dann bemerke ich das Fehlen eines Betreiberlogos, bzw. einfach jeglicher Betreiberinfos in der Kopfzeile. Dachte mir “das wird schon”, und fuhr zur Arbeit. Dort bekam ich nach ca. 1h gegen 9:45h eine email, ich könne jetzt meine PIN auf der Congstar-Seite abrufen. Aha. Ja, danke. Ich nehme das zum Anlass und google mal nach Betreiberlogo und Congstar.

    Was ich da finde ist wenig überzeugend. Congstar verwendet offenbar fehlerhafte SIM-Karten, und das schon seit 2011, und angeblich ist dieser Zustand seit April 2012 nicht mehr aktuell. Naja. Congstar-Hilfe sagt, aus “technischen Gründen” sei die Anzeige auf einem iPhone nicht möglich, und die in Foren propagierte Lösung ist, sich eine Nano-SIM mit Micro-SIM-Adapter zu besorgen.

    Das geht besser.

     
  • penguin 09:32 on 2013-07-01 Permalink | Reply
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    The year of … the Printer. 

    Ah, ich bin langsam – der Post schimmelt schon eine Weile hier vor sich hin, weil ich den Screenshot hochlade. Jetzt isses soweit. Es geht also weiter mit: Drucken. Denn irgendwann lief das System schließlich, und ich kam an den Punkt, an dem ich etwas drucken wollte. Gnome war installiert, Firefox auch, also theoretisch (kenne ich ja vom Mac, da verrichtet CUPS ja auch hervorragende Dienste) einfach die WebGui aufrufen, Drucker auswählen, fertig.

    Zuallererst musste ich an Linus denken: root-Passwort-Eingabe für die Administration von CUPS nötig. Hm. Egal, eingegeben, dann “Add Printer” geklickt, und erst mal erfreut folgendes gesehen:

    add_printer

    Hm. Sieht erst mal gut aus, oder? Na, jedenfalls bis man sich die Frage stellt: Welcher der Drucker ist jetzt genau der hier im Büro? Nur Typenbezeichnungen, kein Standort, keine IP? Nicht optimal.

    Der Einfachheit halber einfach manuell installieren. IP vom Kollegen erfragt, und los. Und stop. Drucker URL eingeben … nur wie? Mit “http://”? Oder “lpd://”? Oder “ipp://”? Und hier dann mit oder ohne “/ipp” am Ende? Ich entschied mich für “ipp://” ohne “/ipp”. Dann bitte “Make and Model” auswählen, Brother war nicht in der Liste, Ende.

    Aber kein Problem, Brother gibt ja eigens Linux-Treiber raus. Nur nicht auf der “normalen” Brother-Downloads-Seite, die hat nur Mac und Windows-Treiber. Hm. Ich bin faul, also mal die Variante versucht, die früher mal ging: Zurück, HP Drucker ausgewählt, PCL6, Testseite gedruckt, klappt … nicht. Na gut, wäre auch nicht schön gewesen, aber trotzdem.

    Nochmal zurück, Drucker gelöscht. Dann Google bemüht, die “richtige normale” Brother-Homepage für den Linux-Support gefunden (wäre unter Support -> Linux gewesen, und nicht Support -> Downloads, aber ehrlich, wer schaut noch den Rest der Seite an wenn er das Bild unten sieht? Ich jedenfalls nicht).

    brother-homepageDort gibts für das von mir gesuchte Modell 5 Treiber zum herunterladen, und zwar folgende:

    • LPR driver (jeweils als rpm + deb)
    • cupswrapper driver (jeweils als rpm + deb)
    • ppd file

    Aha. Ich entschied mich für PPD, ich bin ja CUPS, ne, und nochmal von vorn: Drucker hinzufügen, manuell, URL diesmal mit “ipp://…/ipp” (also mit “/ipp” am Ende), und siehe da – jetzt kamen auch automatisch Brother-Geräte in der Liste (WTF?), wenn auch nicht das Modell hier im Büro. Daher runtergeladenes PPD eingebunden, bestätigt, Testseite gedruckt, fertig.

    Nicht so ganz optimal.

     
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